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Das Jüdische Museum steht ganz oben auf der Liste der Highlights in Berlin. Ein Muss für Besucher aus aller Welt ist nicht zuletzt wegen der einzigartigen, ausdrucksstarken Architektur des von Daniel Libeskind gestalteten Neubaus das Museum zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur. Mit der verwinkelten Gestaltung des Gebäudes wollte der amerikanische Architekt die Zerstörung jüdischen Lebens in Deutschland physisch erlebbar machen. Einen zerrissenen Davidstern stellt der Zickzack-Grundriss dar. Die schrägen, bizarren Fenster scheinen die Zinkhaut des Museums zu zerschneiden.
Die Anordnung der Innenräume ist genial. Eine klare Struktur gibt es nirgendwo, wie sperrige Barrieren stehen leere Betonschächte im Gebäude. Diese „voids“ erinnern an die brutale Vernichtung der Juden während der NS-Diktatur. Die (mit vielen interaktiven Elementen versehene) modern konzipierte Ausstellung spannt einen Bogen von der Römerzeit bis zur Gegenwart. Das Alltagsleben und die besondere Rolle des Judentums in Deutschland erklärt eine Vielzahl von Bildern und Objekten. Einer der seltenen Barockbauten (1734/35) Berlins, einst Kammergericht ist Teil des Museums. Mit einem expressiv gestalteten Glasdach überdachte Libeskind den Innenhof, welches eine Laubhütte symbolisiert. BERLINLUX hat nicht weit entfernt 5 Apartments für Ihre Ferien in Berlin zu vermieten. Adresse: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin |
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